Wechselwirkungen vom Medikamenten


Vorsicht bei Mineralwasser!
Wechselwirkungen vom Medikamenten

Wechselwirkungen drohen nicht nur bei der Einnahme mehrerer Medikamente – auch Nahrungsergänzungsmittel oder Getränke können die Wirkung von Arzneimitteln beeinflussen.

Arzneimittel nur mit Leitungswasser

Wechselwirkungen entstehen, wenn Inhaltsstoffe von mehreren Arzneimitteln miteinander reagieren oder die Anwender ihre Arzneien zusammen mit bestimmten Nahrungs- oder Nahrungsergänzungsmitteln einnehmen. Die Wirkung der Medikamente kann sich dann verstärken oder abschwächen. Aus diesem Grund sind beispielsweise Alkohol, Milch und Grapefruitsaft für die Einnahme von Medikamenten tabu. Auch bei mineralstoffreichem Wasser ist Vorsicht geboten. Denn calcium- oder magnesiumreiches Mineralwasser kann die Wirkung bestimmter Arzneimittel herabsetzen, zum Beispiel von Osteoporose-Medikamenten. Erste Wahl bei der Einnahme von Arzneien ist daher immer Leitungswasser. Mit einem zeitlichen Abstand von zwei Stunden können Patienten auch ihr Mineralwasser wieder bedenkenlos trinken.

Schluss mit Wechselwirkungen

Die Gefahr von Wechselwirkungen steigt mit der Anzahl der einzunehmenden Präparate. Auch freiverkäufliche Mittel schlagen dabei ins Gewicht. So sind beispielsweise zahlreiche Wechselwirkungen von Johanniskrautpräparaten bekannt: Sie können unter anderem die Wirkung der „Pille“, von Antidepressiva und Gerinnungshemmern beeinträchtigen. Oft lässt sich durch eine kleine Änderung der Medikation Wechselwirkungen vorbeugen. Eigenmächtig absetzen oder die Einnahme ändern, sollten Patienten jedoch nicht. Das kann gefährlich werden! Am besten lässt der Patient seine gesamte Medikation – einschließlich der Selbstmedikation und der selbst gekauften Nahrungsergänzungsmittel – in der Apotheke untersuchen und einen individuellen, detaillierten Einnahmeplan erstellen. In dem Plan wird jedes Medikament mit Einnahmezeitpunkt dokumentiert. Dadurch ist die Übersicht für den Patienten sehr genau und mögliche Wechselwirkungen schneller zu erkennen. Auch in schwierigen Fällen weiß der Apotheker Rat. In seiner Arzneimitteldatenbank kann er detaillierte Informationen recherchieren und dem Patient oder Arzt kompetent Änderungen in der Medikation vorschlagen.

News

Ketamin als Stimmungsaufheller?
Ketamin als Stimmungsaufheller?

Kein Langzeiteffekt

Depressionen sind manchmal schwer zu behandeln. Große Hoffnungen wurden auf die Infusion von Ketamin gesetzt. Nun zeigt sich aber, dass diese Behandlung wahrscheinlich keinen Langzeiteffekt hat.   mehr

Antidiabetika schützen das Herz
Antidiabetika schützen das Herz

Verringertes Infarktrisiko

Menschen mit einem Typ-2-Diabetes haben ein erhöhtes Risiko, an einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt zu versterben – auch bei guter Stoffwechselkontrolle. Einige Antidiabetika scheinen die Gefahr dafür jedoch zu verringern.   mehr

Teenager gegen Meningokokken impfen
Teenager gegen Meningokokken impfen

Weil sie besonders gefährdet sind

Neben Säuglingen sind vor allem Jugendliche gefährdet, sich mit Meningokokken zu infizieren. Deshalb hat die STIKO jetzt ihre Impfempfehlungen aktualisiert: Alle 12- bis 14-Jährigen sollen die Meningokokkenimpfung erhalten, unabhängig davon, ob sie schon vorher dagegen geimpft worden sind.   mehr

Auf Borstenhygiene achten
Auf Borstenhygiene achten

Keimfalle Zahnbürste

Regelmäßiges Zähneputzen soll Zahnfleisch und Zähne eigentlich gesund halten. Doch achtet man dabei nicht auf die Hygiene, wird die Zahnbürste zur Keimschleuder.   mehr

Wetterfühlige Knochen gibt’s nicht
Wetterfühlige Knochen gibt’s nicht

Mythos entkräftet

Bei feuchtem Wetter wird das Rheuma schlimmer – das hat schon die Großmutter gewusst. Und auch heutzutage klagen darüber viele Menschen, die an Erkrankungen von Knochen, Muskeln oder Gelenken leiden. Doch laut einer aktuellen Untersuchung gehören wetterfühlige Knochen ins Land der Phantasie - bis auf eine Ausnahme.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Hof-Apotheke
Inhaber Burkhard Knoben
Telefon 0241/3 97 24
E-Mail hof-apo-aachen@t-online.de